Posttraumatische Belastungsstörung

Die Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt sich in vielen Fällen nach dem Erleben eines Traumas. Unter Traumata im engeren Sinne werden Situationen zusammengefasst, in denen man selbst oder andere, nahestehende Personen an Leib und/oder Leben bedroht sind. Charakteristisch für eine traumatisch erlebte Situation ist eine sehr starke körperliche und psychische Angst- und Stressreaktion verbunden mit einem deutlichen Ohnmachtsgefühl. Fasst man den Traumabegriff etwas weiter, so können auch Situationen wie eine unvermittelt ausgesprochene Kündigung, die Diagnose einer chronischen oder lebensbedrohlichen Krankheit oder eine völlig entgleiste Prüfung traumatisch erlebt werden.

Gerade wenn Betroffene über ein sehr gutes soziales Unterstützungssystem verfügen, können sie auch derartige Erlebnisse nach einer anfänglichen normalen Belastungsreaktion psychisch gut verarbeiten. In vielen Fällen bildet sich jedoch nach einigen Wochen/ Monaten eine Posttraumatische Belastungsstörung aus, die dann durch immer wieder einschießende Erinnerungen an das traumatische Erlebnis (die sogenannten Flashbacks) oder auch vermehrte Alpträume gekennzeichnet ist. Häufig kommt auch eine generell erhöhte innere Anspannung, die sich z.B. in gesteigerter Schreckhaftigkeit äußern kann, hinzu. Hinsichtlich mit dem traumatischen Erlebnis assoziierter Gegenstände oder Situationen bildet sich darüber hinaus meist ein deutliches Vermeidungsverhalten in der Form aus, dass z.B. jemand, der einen schlimmen Autounfall erlebt hat, es seitdem völlig vermeidet, Auto zu fahren oder auch nur in einem fahrenden Auto zu sitzen.

Zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung biete ich in meiner Praxis neben den gängigen verhaltenstherapeutischen Maßnahmen zur Stabilisierung und Traumaexposition auch EMDR an.

Anfahrt
Anschrift und Wegbeschreibung, sowie Bus- und Bahnverbindungen

Terminvereinbarung
Ein Formular, mit dem Sie Termine vereinbaren können.

Impressum